Freitag, 19. Januar 2018

Sauce Bolognese

Jetzt wo die Kinder aus dem Haus sind und ich auf das Kantinenessen verzichten muss, gibt es Gerichte die bei uns nur noch selten auf unseren Tisch kommen. Mit zu diesen Speisen gehören Spaghetti Bolognese. Eine gute Gelegenheit meine Basis-Tomaten-Soße damit anzuwenden.


Zutaten
1 Glas (250ml) Basis-Tomaten-Soße
250g gemischtes Hack
1 EL Tomatenmark
zwei kleine Zwiebeln
Olivenöl zum Andünsten
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung
Zwiebel schälen, klein würfeln und im heißen Olivenöl glasig andünsten.
Gemischtes Hack dazu geben und kurz anbraten.
Mit der Tomatensoße ablöschen.
Tomatenmark unterrühren.
Soße köcheln lassen und nach Geschmack noch Salz und Pfeffer hinzu geben.

Passend dazu Spaghetti, etwas geriebener Grana Padano und ein Glas Rotwein.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Basis-Tomatensoße für Pizza und Pasta

Bisher habe ich für meine Pizzen oder Pastagerichte fertige Tomatensoße aus dem Glas verwendet. Nun versuche ich mich an einer eigenen Basis-Tomatensoße, die ich mir dann in Gläser abfülle und je nach Bedarf mit speziellen Zutaten verfeinere.


Zutaten
1kg Suppentomaten*
frische Basilikum-Blätter
frische Oregano-Blätter oder getrockneter Oregano
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 Lorbeer-Blätter
2 EL Olivenöl zum Andünsten
Salz, Pfeffer und ein Schuss Rotwein zum Abschmecken

Zubereitung

Tomaten entstielen, abspülen und in grobe Würfel schneiden.

Kräuter abspülen, trocken tupfen und grob hacken.

Zwiebel abpellen und fein würfeln.

Knoblauchzehen abpellen und ebenfalls fein würfeln.

Das Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln darin glasig dünsten.

Tomaten und die restlichen Zutaten in den Topf geben.
Den Sud bei geringer Hitze für etwa 30 Minuten köcheln
lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Den Sud durch ein Sieb passieren.
Die Soße mit Salz, Pfeffer und Rotwein abschmecken.
Die Soße noch einmal kurz aufkochen lassen.

Dann die Soße randvoll in heiß ausgespülte Gläser füllen.
Glasränder und Deckel sollten sauber sein, bevor die Gläser fest verschlossen werden.
Zum Abkühlen die Gläser eine Weile über Kopf stellen.

eignet sich als Basissoße für Pasta...
...oder Pizza

* Suppentomaten kaufe ich auf dem Wochenmarkt. Dabei handelt es sich um einfache Tomaten, die ihren Reifegrad leicht überschritten oder kleine Dellen haben aber ansonsten genießbar sind. Sie werden günstiger angeboten und eignen sich noch hervorragend zu Suppen oder Soßen.

Freitag, 12. Januar 2018

Kichererbsen-Linsen-Eintopf

Als ich neulich in unserem Küchenschrank die Vorräte nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) kontrollierte, stieß ich auf eine Packung getrockneter Kichererbsen. Wer sie wann gekauft hatte und zu welchem Zweck ließ sich nicht mehr ergründen. Das MHD war noch nicht abgelaufen und somit stand einer neuen Verwendung nichts im Weg.



Zutaten

125g getrocknete Kichererbsen
125g Tellerlinsen
1 Bund Suppengrün
3-4 Kartoffeln
1 Zwiebel
200g durchwachsenen Speck
1l Gemüsebrühe
2 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
1 EL Senf
1 grobe Bratwurst
1 feine Bratwurst
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum Abschmecken
1 EL griechischer Joghurt pro Suppenteller


Zubereitung
  • Die Kichererbsen und die Linsen nach Packungsangabe vorher in Wasser einweichen.
  • beim Abgießen die Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen.
  • Speck würfeln, Gemüse putzen, schälen und klein schneiden.
  • das Bratwurstbrät zu kleinen Bällchen formen.
  • Speck in etwas Öl auslassen.
  • Die kleingeschnittene Zwiebel darin glasig anschwitzen.
  • Mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  • Kichererbsen, Linsen, Kartoffeln sowie das restliche Gemüse hinzu geben.
  • Bei Bedarf etwas von der aufgefangenen Flüssigkeit nachfüllen.
  • Senf und Apfelessig hinein geben.
  • Gut durchrühren und den Sud zum Kochen bringen.
  • Auf kleiner Flamme die Suppe köcheln lassen bis das Gemüse gar ist.
  • Fleischbällchen in einer Pfanne anbraten und später in den Suppentopf unterrühren.
  • Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  • Zum Abschluss einen Klacks Griechischen Joghurt mit auf den Teller geben und mit etwas Petersilie garnieren.


Freitag, 29. Dezember 2017

Von fremden Tellern genascht

leckeres Mitbringsel

Auch andere Familienmitglieder haben für die Weihnachtsfeiertage fleißig gebacken. Eine Kostprobe erhielten wir heute als kleines Mitbringsel. Besonders die Pfefferminzplätzchen hatten es mir dabei angetan. Das Rezept dafür bekam ich auch schon als Foto auf mein Smartphone zugesendet...



Mittwoch, 27. Dezember 2017

Huch Charlotte

Zum Kaffeetrinken am 2. Weihnachtsfeiertag sollte es etwas nicht Alltägliches geben, was sich jedoch gut vorbereiten ließ. Nach einigem Stöbern im Netzt fiel die Wahl auf eine Charlotte. Um keinen Schiffbruch zu erleiden gab es zwei Testläufe vor den Feiertagen. Beim ersten Versuch hielten wir uns genau an die Rezeptvorlage von Essen & Trinken. Wobei wir bei den Beeren auf Tiefkühlware zurückgriffen. So ganz überzeugte uns das Ergebnis noch nicht. Beim zweiten Versuch, mit Orangenfilets, waren wir auch noch nicht zufrieden. So entschieden wir uns bei der finalen Version auf Dosenmandarinen zurückzugreifen und eine Pfirsichkonfitüre für die Biskuittschnecken zu nehmen. Das Ergebnis gefiel uns und auch unseren Gästen.

der Biskuitteig blieb unverändert

Bei der Zubereitung der Creme verwendeten wir griechischen Joghurt und Mandarinen aus der Dose. Die Pfirsichkonfitüre haben wir noch einmal kurz erwärmt und durch ein Sieb passiert bevor sie auf den Biskuitboden aufgetragen wurde.

kam gut an

Samstag, 23. Dezember 2017

Hausfreundchen

Das Rezept für den Vierten Advent bzw. den Bunten Teller am Heiligen Abend habe ich vor langer Zeit irgendwoher aufgeschnappt, notiert und in meinem digitalen Archiv abgespeichert.


Zutaten
250g Butter
200g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
500g Mehl
200g Marzipan
100g Johannisbeergelee
100g zartbitter Kuvertüre
125g gemahlene Mandeln

Zubereitung
Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl, Butter und Salz zur Eimasse geben und zu einem Mürbeteig kneten. Für 30 Minuten den Teig in den Kühlschrank stellen.

Auf einer bemehlter Arbeitsfläche den Teig etwa 5mm dick ausrollen, Plätzchen mit 5 cm Durchmesser ausstechen und für 12 Minuten bei 180°C Ober-und Unterhitze backen.


Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen, Marzipan mit Hilfe des Puderzucker etwa 2mm dick ausrollen und in Plätzchen von 5cm Durchmesser ausstechen.

Die Plätzchen mit Gelee bestreichen. Zwei bestrichene Plätzchen und eine Marzipanscheibe zu einem "Kekssandwich" zusammenklappen.

Die "Sandwiches" am Rand in geschmolzener Kuvertüre tauchen und gleich anschließend durch die gemahlenen Mandeln rollen.

keine Ahnung woher sie ihren Namen haben

Mittwoch, 20. Dezember 2017

"Salami" Pizza 2.0

Heute ging es mir darum ein vorhandenes Rezept zu ändern. Ich wollte wissen ob sich Dinkelmehl (Type 630) zum Pizzabacken eignet. Außerdem hatte ich einen Tipp von der Fleischereifachverkäuferin meines Vertrauens bekommen es statt mit Salami mit einer "Bauernmettwurst" als Belag zu versuchen, weil sie etwas dicker geschnitten und weicher in der Konsistenz ist, als herkömmliche Salami. Bei den sonstigen Zutaten und der Zubereitung hielt ich mich an das Basisrezept.

der Teig mit dem Dinkelmehl lässt sich leicht ausrollen
und hat auch gute aerodynamische Eigenschaften ;-)
mein Tipp: Bauernmettwurst statt Salami

Das Ergebnis  hat mich überzeugt. Der Pizzaboden ließ sich leicht ausrollen und zog sich nicht wie Kaugummi wieder zusammen, wie beim Weizenmehl vom Typ 550 oder 405. Und auch mit dem fertig gebackenen Produkt war ich zufrieden. Die Wurstscheiben waren nicht so zäh und ledrig wie bei den mir bekannten Salamisorten.